von Ulf Jahnke

Flughafengesellschaft minimiert Zuschussbedarf

Defizit wurde seit dem Jahr 2011 um fast zwei Drittel gesenkt

(Kiel, den 24. Januar 2018) Die FLUGHAFEN KIEL GmbH hat das Defizit des Flughafens weiter reduziert und wird in diesem Jahr nur noch einen städtischen Zuschuss in Höhe von 200.000 Euro in Anspruch nehmen. Mit diesen Mitteln werden gemeinwirtschaftliche Verpflichtungen ausgeglichen, die von der Flughafengesellschaft wahrgenommen werden. Hierzu zählen u. a. die Bereitstellung der Flugleitung, von Wetterdiensten, die Vorhaltung eines Instrumentenlandesystems sowie eines Terminals für die Allgemeine Luftfahrt (General Aviation). Teil der Aufgaben ist zudem die Annahme von Ambulanz und Organtransportflügen. 

Seit der Übernahme des Flughafens durch den PORT OF KIEL konnte das Betriebsergebnis kontinuierlich und nachhaltig verbessert werden. Lag das Defizit der Flughafengesellschaft bei Übernahme im Jahr 2011 noch bei gut 1,2 Mio. Euro, so gelang binnen weniger Jahre zunächst eine Halbierung der sogenannten Betrauungsmittel. Im Jahr 2016 wurden 500.000 Euro an städtischen Zuschüssen benötigt. Durch Erschließung zusätzlicher Einnahmequellen, etwa durch den Eigenbetrieb der Tankstelle, das neue Port Parking-Angebot für Kreuzfahrtpassagiere oder auch die inzwischen hohe Auslastung der Hangars und Büroflächen, ist die FLUGHAFEN KIEL GmbH weiter im Aufwind. In 2017 wurden städtische Betrauungsmittel in Höhe von nur noch 435.000 Euro in Anspruch genommen.      

Impressionen vom Flughafen Kiel-Holtenau:

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