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Newsletter.
Januar 2022.

Foto: PORT OF KIEL, Tom Körber

Liebe Freund*innen des Kieler Hafens,

das Jahr 2020 war deutlich ausbaufähig, 2021 war schon besser, 2022 wird wieder richtig gut. Das wünsche ich Ihnen und auch uns. Trotz gefühltem Dauer-Lockdown und immer noch bestehender Herausforderungen und Unsicherheiten bin ich für 2022 optimistisch. Gemeinsam mit Ihnen haben wir uns immer wieder sehr gut auf sich verändernde Situationen eingestellt – und das mit einer sehr professionellen Gelassenheit. Diese partnerschaftliche Zusammenarbeit werden wir auch im kommenden Jahr wieder gut hinbekommen. Wir hatten in 2021 eine unter den gegebenen Umständen gute Kreuzfahrtsaison. Unser Frachtgeschäft ist stark. Wir arbeiten weiter an unseren Projekten. Einige davon stellen wir in diesem Newsletter vor. Sie sehen eine neue Normalität im Seehafen – vorbereitet auf alles, was noch kommen mag, aber auch zuversichtlich für die Zukunft planend. Ich bin stolz auf unsere Kolleg*innen und Mitarbeiter*innen, wir wollen Ihnen auch in 2022 wieder einen exzellenten Service bieten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns einen guten Start ins neue Jahr!

Ihr
Dr. Dirk Claus
Geschäftsführer


klimaneutral bis 2030

Foto: PORT OF KIEL

Der PORT OF KIEL hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 alle von ihm verursachten Kohlendioxidemissionen (CO2) auf null zu reduzieren. Den Weg zur Klimaneutralität beschreibt dabei ein Drei-Stufen-Plan, der die BLUE PORT-Konzeption des Hafens konkretisiert. Der Drei-Stufen-Plan sieht vor, im kommenden Jahr bereits 60 Prozent des Energiebedarfs der Kiel anlaufenden Schiffe mit Ökostrom zu decken. In 2025 sollen es dann 80 bis 90 Prozent sein, bevor in 2030 durch das Zusammenspiel verschiedenster Maßnahmen Klimaneutralität für alle unsere Aktivitäten erreicht wird. Im PORT OF KIEL werden im Jahr 2020 bereits über 6.200 Tonnen Kohlendioxid vermieden. Dirk Claus: „Wir haben die infrastrukturelle Basis geschaffen, damit Fähren und Kreuzfahrtschiffe im Stadthafen emissionsfrei liegen können und starten mit dem Bau einer Nach Landstromanlage auch für den Ostuferhafen.“ Um gleichzeitig die Prozesse auf den Frachtterminals noch effizienter zu gestalten, fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Einrichtung eines digitalen Testfeldes im Hafen.

Graphik: PORT OF KIEL

Digitest Förderung

Foto: Tom Körber, Graphik: PORT OF KIEL

Auf Grundlage eines 5G-Campus-Netzwerkes werden operative Prozesse optimiert und nachhaltiger gestaltet. So soll ein klimaneutrales Wachstum des Hafenumschlages durch innovative IT-Technik unterstützt werden. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert die Einrichtung eines digitalen Testfeldes im Kieler Hafen.

Im Rahmen des sogenannten D-TECH-BASE- Projektes werden die RoRo-Terminals des PORT OF KIEL zu Erprobungsfeldern für die innovative 5G-Technik. Dirk Claus: „Kiel ist führend bei der Digitalisierung operativer Prozesse in RoRo-Terminals. Mit Unterstützung des BMVI werden wir im Rahmen von DigiTest innovative Lösungen bei Prozessoptimierung und Vernetzung weiterentwickeln. Ich freue mich auf das digitale Testfeld, wodurch wir noch effizienter und nachhaltiger agieren.“ Basis des digitalen Testfeldes ist die Einrichtung eines 5G-Campus-Netzwerkes für eine schnelle Datenübertragung, die an moderner Informations- und Kommunikationsinfrastruktur ausgerichtet ist.

Lars Gummels, Abteilungsleiter IT beim PORT OF KIEL: „Das 5G-Netz bildet die entscheidende infrastrukturelle Grundlage für die Umsetzung der weiteren Digitalisierungsmaßnahmen. Hierauf werden verschiedene Hardware- und Softwarekomponenten aufbauen, die Terminalkommunikation und Verkehrssteuerung verbessern.“ Innerhalb der Terminals wird ein Tagless Optical Unit Tracking, ein innovatives Trailer-Verfolgungssystem, zum Einsatz kommen. Vorgesehen ist zudem ein Flotten-Management, das Anbindung und Einsatzplanung aller Flurförderfahrzeuge der Terminals in Echtzeit über Smart Connect ermöglicht. Das rund 1,75 Millionen Euro umfassende Projekt fokussiert auf den Ostuferhafen sowie den Schwedenkai und hat eine Laufzeit von gut zweieinhalb Jahren bis zum 30. Juni 2024.

Graphik: PORT OF KIEL

Bauherrenpreis erhalten

Foto: Landeshauptstadt Kiel, Alexandra Brecht

Im Bild von links: Julian Hillenkamp und Christoph Roselius,eins:eins Architekten, Doris Grondke, Baudezernentin der Landeshauptstadt Kiel, Dr. Dirk Claus, Bauherr und Geschäftsführer PORT OF KIEL, Julian Weyer, Vorsitzender des Beirats für Stadtgestaltung

Zum neunten Mal verleiht die Landeshauptstadt Kiel den Bauherrenpreis für herausragende Bauwerke im Stadtgebiet. Für die Verleihung des alle drei Jahre vergebenen Preises waren insgesamt acht Bauprojekte nominiert. Der Beirat für Stadtgestaltung wählte daraus die Erweiterung des Kreuzfahrtterminals (Terminal 28) am Ostseekai als Sieger aus.

Baudezernentin Doris Grondke betont die hohe architektonische Qualität des Gebäudes: „Damit hat der Seehafen als Bauherrin wirklich Vorbildliches geleistet. Der Bauherrenpreis hat auch diesmal gezeigt, dass es in Kiel viel Raum und viele Ideen für hochwertige Architektur gibt. Mit der Verleihung setzen wir ein starkes Zeichen für die Baukultur in unserer Stadt.“ Die Auswahl des Siegergebäudes begründete die Jury damit, dass der Erweiterungsbau des Kreuzfahrtterminals am Ostseekai ein mutiges, außergewöhnlich attraktives Gebäude darstelle. „Seine zeichenhafte, identitätsstiftende Architektur wird der besonderen, weithin sichtbaren Lage an der Förde in vorbildhafter Weise gerecht.“

Foto: Meike Hansen Archimage

Neue Rampen Ostuferhafen

Rendering: NSH Ships Equipment AB

Um für kommende Schiffsgenerationen zukunftsfähig zu sein, haben wir mit dem Bau zweier neuer und breiter RoRo-Brücken am Dalbensteg begonnen. Nach Abschluss der Arbeiten stehen die Liegeplätze 5 und 6 bereit, um zwei weitere große RoRo-Fähren reibungslos und schnell im Ostuferhafen abfertigen zu können.

Beide erneuerten Liegeplätze erhalten Landstromanschluss, selbstverständlich mit Strom aus regenerativen Quellen. Darüber hinaus wird eine schwerlastfähige Überfahrbarkeit der Gleise des Eisenbahnterminals hergestellt. Alle Bauarbeiten liegen voll im Zeitplan.

Graphik: PORT OF KIEL

Impressum

SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG
Schwedenkai 1 | 24103 Kiel
T 0431 9822-104
presse@portofkiel.com
www.portofkiel.com

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